Spam, der sich von selbst erledigt.
Fünf lästige Mails markieren, auf „Regel lernen" klicken — CrystalMail erkennt das Muster und schlägt den Filter vor. Lokal, ohne Cloud.
Drei Wege mit Spam umzugehen
| Taste | Wirkung |
|---|---|
| ! | Als Spam markieren — die Mail bekommt das Junk-Flag und wandert in den Spam-Ordner |
| j | Spam-Verdacht — die Mail bleibt liegen, wird aber als Kandidat fürs Regel-Lernen gemerkt (gelber SPAM-Hinweis) |
| manuell | Regeln von Hand in den Einstellungen anlegen |
Der Unterschied ist wichtig: ! ist die sofortige Entscheidung, j sammelt Belege für die Automatik.
Regel lernen — so geht's
- Markiere ein paar typische Spam-Mails mit j (eine Handvoll reicht meist).
- Klicke im Banner auf „Regel lernen".
- Die lokale KI (pi) analysiert die markierten Mails: Absender, Domains, Betreff-Muster, typische Merkmale.
- Du bekommst einen Regel-Vorschlag — mit genau den Bedingungen, die zur Stichprobe passen.
- Annehmen, bearbeiten oder verwerfen. Nichts passiert ohne dein Okay.
Danach landet passender Nachschub automatisch im Spam-Ordner. Die Analyse läuft komplett auf deinem Rechner — kein Datensatz verlässt ihn. Du kannst die Analyse jederzeit abbrechen; findet die KI kein klares Muster, sagt sie das ehrlich, statt eine schwammige Regel vorzuschlagen.
Gelernte Regeln verwalten
Alle Spam-Regeln stehen in den Einstellungen: aktivieren, pausieren, löschen. Jede Regel zeigt, wie oft sie bisher zugeschlagen hat — so erkennst du, welche Filter arbeiten und welche nie feuern.
Das Zusammenspiel mit den Workflow-Regeln
Spam-Regeln sind bewusst einfach gehalten (sie verschieben in den Spam-Ordner). Wer mehr will — etwa Werbung bestimmter Absender nach einer Schonfrist archivieren — nutzt die allgemeinen Regeln mit Trockenmodus und Verzögerung. Beide Systeme ergänzen sich: Spam-Regeln fangen den Müll ab, Workflow-Regeln schaffen Ordnung im Rest.
Gut zu wissen
- Mails im Spam-Ordner werden beim Vorschau-Laden ausgelassen — kein unnötiger Datentransfer für Müll.
- Fälschlich im Spam gelandet? Zurückverschieben genügt — und beim nächsten Regel-Vorschlag kannst du die Bedingung entschärfen.